Was wir machen

Rückblick

Tagung „Soziale Arbeit … denn sie wissen (nicht) was sie tun?!

Theorie und Praxis wirksam verknüpfen“

30./31.10.2015

Theorie und Praxis Sozialer Arbeit stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander. Nicht immer wird offensichtlich, ob die fachliche Intervention von Alltagswissen oder wissenschaftlichem Wissen geleitet ist. Gleichzeitig sind Sozialarbeitende oft in Verlegenheit, fachfremden Personen den ‚Kern‘ ihrer Profession zu erklären.

Diese Tagung lud zu einer Auseinandersetzung mit dem Systemtheoretischen Paradigma Sozialer Arbeit ein. Mit Vorträgen und Workshops zeigte sie, wie eine handlungstheoretische Systematik die Bearbeitung von Praxisproblemen unterstützen kann. Damit leistete sie einen Beitrag zur Professionalisierung Sozialer Arbeit.

Anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen Handlungsfeldern, insbesondere der Jugendarbeit, Jugend- und Familienhilfe, Existenzsicherung und dem Kinderschutz, gliederte sich die Tagung in einen analytischen, bewertenden und methodischen Teil. Dabei ging die Tagung in Workshops folgenden Fragen nach: Wie lassen sich Situationen systematisch erfassen und erklären? Auf welchen professionsethischen Grundlagen lassen sich Probleme diagnostizieren und bewerten? Wie können sie methodisch wirksam bearbeitet werden?

An der Tagung nahmen 71 theorieinteressierte Praktikerinnen und Praktiker, sowie Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit teil. Die Kooperation zwischen dem Institut für Jugendarbeit Gauting und dem Freien Institut TPSA war äußerst gelungen. Dafür bedanken wir uns besonders bei den insgesamt 24 Mitwirkenden der Vorträge und Workshops.